The Fontenay
Dieses Haus gehört für uns in jede Hamburg-Auswahl, weil es zeigt, wie sich zeitgenössische Architektur...
Zum vierzigjährigen Jubiläum 2025 gehörte das Haus zu den wirtschaftlich erfolgreichsten Jahren seiner Geschichte, mit rund 400 Mitarbeitenden aus über 40 Nationen.
Als Eugen Block, Gründer der Steakhaus-Kette Block House, Mitte der 1970er-Jahre ein Grundstück an der Rothenbaumchaussee kaufte, plante er dort zunächst ein weiteres Restaurant seiner Kette. Daraus wurde stattdessen ein eigenes Hotel, das 1985 eröffnete und sich über die Jahrzehnte zu einem der größten Fünf-Sterne-Häuser Norddeutschlands entwickelte, 2006 um einen großen Erweiterungsbau auf die heutige Größe von 510 Zimmern und Suiten gebracht. Das Haus liegt unweit der Außenalster, in einem ruhigen Teil des Rotherbaum-Viertels, mit direktem Blick auf einen kleinen Park.
Was das Grand Elysee von anderen großen Hotels unterscheidet, ist die persönliche Handschrift, die trotz 510 Zimmern spürbar bleibt: Die Familie Block führt das Haus bis heute, und seit der Eröffnung 1985 baut Christa Block eine Kunstsammlung mit mittlerweile mehr als tausend Werken norddeutscher Realisten auf, die im gesamten Haus hängt. Dazu kommt ein jährlicher Kunstpreis, mit dem das Hotel junge Künstlerinnen und Künstler aus dem Norden fördert. Vier Restaurants, eine eigene Galerie und der größte Ballsaal der norddeutschen Hotellerie zeigen, dass Größe hier nicht automatisch Anonymität bedeutet. Zwei Portiers, die das Haus seit der Eröffnung 1985 begleiten, wurden beim Jubiläum eigens für ihre lange Zugehörigkeit geehrt, ein kleines Detail, das die familiäre Kontinuität hinter der großen Fassade unterstreicht.
Das Grand Elysee liegt an der Rothenbaumchaussee 10, im noblen Stadtteil Rotherbaum, direkt neben einem ruhigen kleinen Park und nur wenige Gehminuten von der Außenalster entfernt. Die Universität Hamburg und das Grindelviertel liegen in bequemer Gehdistanz, ebenso der Dammtorbahnhof, von dem aus der ICE direkt zum Flughafen oder in die Innenstadt fährt. Wer joggen gehen möchte, hat den sieben Kilometer langen Rundweg um die Außenalster praktisch vor der Tür, und bis zum Jungfernstieg sind es rund zwanzig Gehminuten.
Preisklasse: Luxus, oberes Segment
Atmosphäre: großzügig, traditionsreich, kunstaffin
Zimmer: 510 Zimmer und Suiten
Am besten für: Tagungsreisende, Familien und Kunstinteressierte
Unser Favorit: die Kunstsammlung mit über tausend Werken norddeutscher Realisten
Gastronomie: vier Restaurants, darunter Piazza Romana und Brasserie Flum
Besonderheit: größter Ballsaal der norddeutschen Hotellerie, eigene Galerie seit 1985
In der Nähe: Außenalster (ca. 5 Gehminuten), Dammtorbahnhof (ca. 10 Gehminuten)
Seit der Eröffnung 1985 baut die Galerie im Elysée eine Sammlung zeitgenössischer, gegenständlicher Kunst aus Norddeutschland auf, die mittlerweile mehr als tausend Werke umfasst und in wechselnden Ausstellungen sowie fest im Haus gezeigt wird. Ergänzt wird die Sammlung durch den Elysée-Preis, der jährlich mit 10.000 Euro junge Künstlerinnen und Künstler aus dem Norden auszeichnet; ausgewählte Arbeiten gehen anschließend in die Sammlung über und hängen in der fünften Etage des Hauses. Für ein Hotel dieser Größe ist das ein ungewöhnlich konsequentes kulturelles Engagement.
Mit vier Restaurants im Haus, darunter die italienisch geprägte Piazza Romana und die Brasserie Flum, deckt das Grand Elysee ein breites gastronomisches Spektrum ab, von der schnellen Geschäftsmahlzeit bis zum längeren Abendessen. Dazu kommen Bars und ein großzügiges Frühstücksbuffet, das für ein Haus dieser Größe entsprechend umfangreich ausfällt. Wellnessbereich mit Pool, Sauna und Fitnessraum runden das Angebot ab, sodass Gäste das Haus bei längeren Aufenthalten kaum verlassen müssen, auch wenn die Lage genug Gründe dafür liefert.
Das Grand Elysee eignet sich besonders für Tagungs- und Geschäftsreisende dank der 30 Veranstaltungsräume und des großen Ballsaals, aber auch für Familien, die ein großes Zimmerangebot und viel Infrastruktur schätzen, und für Kunstinteressierte, die die Sammlung der Familie Block erkunden möchten. Wer ein kleines, intimes Boutiquehotel sucht, findet das in einem Haus mit über fünfhundert Zimmern naturgemäß nicht; dafür punktet das Grand Elysee mit einer Verlässlichkeit und Infrastruktur, die kleinere Häuser nicht bieten können.