Relexa Hotel Bellevue an der Alster
Unsere Wahl fiel auf das Relexa Hotel Bellevue an der Alster, weil nur wenige Hamburger...
Oberhalb der Außenalster, dort wo St. Georg seine schönste Höhe erreicht, verbirgt sich hinter einer einladenden Fassade ein Hotel, das Hamburgs zwei Gesichter miteinander versöhnt: die bürgerliche Eleganz der Alsterufer und den unangepassten Puls der Langen Reihe, nur wenige Gehminuten entfernt. Architekt GRS Reimer hat dem Haus seine Silhouette gegeben, die Innenarchitekten Sibylle von Heyden und Tom Schlotfeld haben ihm seine Seele eingehaucht – ein Spiel aus Cognac- und Champagnertönen, gemusterten Tapeten und dunklem Täfelwerk, das an ein großzügiges Hamburger Stadthaus erinnert, nie an ein Hotel von der Stange. Schon im Eingangsbereich wird klar, dass hier niemand eine Lobby nach Schema F wollte, sondern einen Ort, an dem man sich sofort zuhause fühlt.
Drei Dinge haben den Ausschlag gegeben: die seltene Kombination aus ruhiger Lage und Diskretion nur wenige Schritte von der Außenalster entfernt, eine Innenarchitektur, die sich traut, warm und erzählerisch zu sein statt kühl und austauschbar, und ein Spa auf dem Dach, das in dieser Form in Hamburg seinesgleichen sucht. Dazu kommt die holzvertäfelte Bibliothek im Erdgeschoss, mit Tapete ausgekleidet und mit echten Büchern bestückt, die aus der Lobby einen Ort macht, an dem man bleiben möchte, statt nur durchzugehen. Für ein Haus mit 125 Zimmern bleibt diese Intimität bemerkenswert.
St. Georg ist das Viertel, in dem Hamburg sich am wenigsten verstellt: Die Lange Reihe reiht Conceptstores, Cafés und eine der lebendigsten queeren Szenen Norddeutschlands aneinander, während die Außenalster nur eine Straße weiter zum Spaziergang einlädt. Der Hauptbahnhof ist in rund zwölf Gehminuten erreicht, die Innenstadt und die Speicherstadt liegen bequem auf der anderen Seite der Lombardsbrücke. Wer morgens am Wasser laufen und abends durch eines der dichtesten Ausgehviertel der Stadt schlendern möchte, ist hier richtig – ohne touristische Hauptachse, dafür mit echtem Hamburger Alltag direkt vor der Tür.
Preis: €€€
Vibe: Hanseatisch, warm, diskret glamourös
Zimmer: 125, in Cognac- und Champagnertönen gehalten
Am besten für: Paare und Alleinreisende, die Design und Lage über reine Größe stellen
Unser Lieblingsdetail: der holzvertäfelte Dachspa mit Blick über die Dächer von St. Georg
Kulinarik: DaCaio, italienische Küche und Bar mit hausgemachten Martinis
Ausstattung: Rooftop-Spa, Sauna, Bibliothek, Garten, GreenSign-zertifiziert
Attraktionen: Außenalster (3 Gehminuten), Lange Reihe (5 Gehminuten), Hauptbahnhof (12 Gehminuten)
Die 125 Zimmer folgen keinem industriellen Baukastenprinzip, sondern einer gemeinsamen Farbpalette aus Kakao, Champagner und gedecktem Rosa, ergänzt durch dekorative Lampenschirme und gemusterte Tapeten, die jedem Raum eine eigene Note geben. Dunkles Täfelholz in den Gemeinschaftsräumen und helle, lichtdurchflutete Vorhänge in den Zimmern sorgen für den Kontrast, der das Haus zusammenhält: heimelig genug für eine lange Städtereise, poliert genug für einen besonderen Anlass. Wer länger bleibt, merkt schnell, dass kein Zimmer dem nächsten gleicht – ein Detail, das bei Häusern dieser Größe selten geworden ist.
Das hauseigene Restaurant DaCaio bringt italienische Küche und eine entsprechend kuratierte Weinkarte auf den Tisch, mit einer Terrasse, die an milden Abenden bis spät geöffnet bleibt. An der Bar daneben werden Espresso tagsüber und Martinis abends mit derselben Sorgfalt zubereitet – ein Ort, der Hausgästen und Nachbarn aus St. Georg gleichermaßen offensteht, was der Adresse eine Lebendigkeit verleiht, die reine Hotelgastronomie selten erreicht. Es ist dieser Austausch zwischen Haus und Viertel, der DaCaio von einer gewöhnlichen Hotelbar unterscheidet.
Das Herzstück des Hauses liegt ganz oben: ein lichtdurchfluteter Spa-Bereich mit Sauna und Dachterrasse, von der aus der Blick über die Ziegeldächer St. Georgs bis zur Alster reicht. Im Erdgeschoss liegt, hinter Lobby und Bibliothek verborgen, ein kleiner Garten – ein ruhiger Gegenpol zum Trubel der Langen Reihe und der Beweis, dass dieses Haus Rückzug und Stadtleben nicht gegeneinander ausspielt, sondern beides unter einem Dach vereint. Die GreenSign-Zertifizierung rundet dieses Bild ab, ohne dass sie je plakativ in den Vordergrund tritt.
Unsere Wahl fiel auf das Relexa Hotel Bellevue an der Alster, weil nur wenige Hamburger...
Le Méridien Hamburg hat uns überzeugt, weil es als eines der wenigen Fünf-Sterne-Häuser der Stadt...
Dieses Grandhotel gegenüber dem Hauptbahnhof haben wir aufgenommen, weil hinter der denkmalgeschützten Fassade von 1910...