Boston HH
Wir haben das Boston Hotel HH ausgewählt, weil es zeigt, wie Designanspruch und hanseatische Zurückhaltung...
Das GINN Hotel Hamburg Elbspeicher liegt in der Großen Elbstraße mitten im historischen Fischereihafen von Altona, der seit 1921 besteht und bis heute jährlich rund sechsunddreißigtausend Tonnen Fisch umschlägt, vom frühen Anlanden der Kutter bis zum lauten Auktionsruf am Morgen. Direkt nebenan erhebt sich die Fischauktionshalle, ein Backsteinbau im Stil einer römischen Basilika mit einem imposanten Dach aus Eisen und Glas, heute Kulisse für Konzerte und Veranstaltungen und eines der markantesten Gebäude am Hamburger Hafen überhaupt, weithin sichtbar von der Elbe aus und ebenso beliebt bei Hamburgern wie bei Besuchern, die das echte Hafenleben suchen.
Wir haben das GINN Hotel Hamburg Elbspeicher ausgewählt, weil es Zugang zu einem Hamburg gibt, das viele Besucher verpassen: dem authentischen Fischereihafen mit seinen roten Backsteinspeichern, modernen Bürobauten wie dem Dockland und mehr als fünfzig Fischbetrieben und Restaurants in unmittelbarer Nähe. Wer hier übernachtet, hört die Hafenkräne arbeiten und die Möwen kreischen, und ist dennoch nur eine kurze Fährfahrt von der Innenstadt entfernt, ohne den Trubel der klassischen Touristenviertel. Über dreitausendvierhundert Bewertungen bestätigen, dass diese Mischung aus Authentizität und Komfort bei den Gästen ankommt, Woche für Woche aufs Neue, und die vier von acht möglichen Sternen im Branchenvergleich bestätigen ein solides, verlässliches Mittelklasseniveau mit klarer Hafenidentität.
Der sonntägliche Fischmarkt auf dem St. Pauli Fischmarkt-Platz vor der Halle ist legendär und zieht Hamburger wie Besucher gleichermaßen an, vom frühen Morgen an, wenn die ersten Händler ihre Stände aufbauen, bis weit in den Vormittag, während der Altonaer Balkon mit seinen Bänken einen der schönsten Ausblicke über den Hafen und die Elbe bietet. Die Hafenfähre Linie 62 legt sowohl am Dockland als auch am Fischmarkt ab und bringt Gäste bequem in die Innenstadt, ganz ohne Stau oder U-Bahn-Gedränge, mit Hafenblick inklusive und frischer Seeluft auf dem ganzen Weg, eine der unterschätztesten Arten, Hamburg vom Wasser aus kennenzulernen.
Preis: mittleres bis gehobenes Segment
Vibe: maritim, industriell, authentisch
Zimmer: 130 Zimmer, teils mit Hafenblick
Am besten für: Hafenliebhaber, Geschäftsreisende, Frühaufsteher
Unser Lieblingsdetail: der Blick auf die Fischauktionshalle bei Sonnenaufgang
Kulinarik: Restaurant und Bar im Haus, Fischmarkt und Café Schmidt in der Nähe
Ausstattung: Businesscenter, Konferenzräume, Terrasse mit Hafenblick
Attraktionen: Fischmarkt, Fischauktionshalle, Altonaer Balkon, Hafenfähre Linie 62
Die 130 Zimmer verteilen sich über ein Haus, das die Industriearchitektur des Viertels aufgreift, mit Blick auf den Hafen oder die ruhigeren Straßen Altonas, je nach Lage im Gebäude. Klimaanlage, ein Businesscenter und mehrere Konferenzräume gehören zur Grundausstattung, was das Haus auch für Geschäftsreisende aus der Logistik- und Hafenbranche interessant macht, während die Terrasse an warmen Abenden zum Verweilen mit Blick auf die vorbeiziehenden Schiffe und die Lichter der Fischauktionshalle einlädt, besonders eindrucksvoll in der Dämmerung, wenn der Hafen sein eigenes Licht bekommt und die Kräne sich gegen den Abendhimmel abzeichnen.
Wer früh aufsteht, kann dem sonntäglichen Treiben auf dem Fischmarkt beiwohnen, bevor die ersten Ausflugsboote ablegen, oder bei Restaurant Am Kai direkt am Wasser frühstücken, mit Blick auf die einlaufenden Fischkutter. Café Schmidt an der Elbe in der Großen Elbstraße ist eine weitere Adresse für alle, die den Hafen beim Kaffee auf sich wirken lassen wollen, mit Blick auf Kräne, Möwen und vorbeiziehende Frachter, ein Panorama, das sich stündlich verändert und das sich auch nach mehreren Tagen nicht abnutzt, weil der Hafen nie wirklich stillsteht.
Hafenliebhaber und alle, die ein authentisches, weniger touristisches Hamburg suchen, sind hier genau richtig, ebenso Geschäftsreisende, die die Konferenzräume des Hauses und die Nähe zu den Hafenbetrieben Altonas schätzen. Wer früh aufsteht, wird mit einem Sonnenaufgang über der Fischauktionshalle belohnt, den man so schnell nicht vergisst, und mit einem Hamburg, das sich deutlich vom Postkartenbild der Innenstadt unterscheidet, roher, lauter und ehrlicher in seiner Industriegeschichte, aber gerade deshalb einen Aufenthalt wert, der lange nachklingt.