Ruby Lotti Hotel Hamburg
Das Ruby Lotti hat uns überzeugt, weil es Luxus neu definiert: kein Spa, kein Restaurant,...
1952 vom Stapel gelaufen, diente das Feuerschiff LV13 sechsunddreißig Jahre lang als schwimmendes Leuchtfeuer vor der englischen Küste und wies Schiffen den Weg in die nächsten Häfen, bis es 1986 durch eine große Boje ersetzt wurde. 1993 fand es im Hamburger Hafen eine neue Bestimmung: Kapitän Wulf Hoffmann und seine Familie bauten das Schiff eigenhändig zu einem schwimmenden Hotel, Restaurant und Veranstaltungsschiff um, vor Anker direkt neben der Elbphilharmonie, mitten im City Sporthafen, wo es seither zu einem der bekanntesten Fixpunkte des Hafens geworden ist, sichtbar von der Plaza der Elbphilharmonie aus und von den meisten Hafenrundfahrten aus.
Wir haben Das Feuerschiff ausgewählt, weil es anbietet, was kein anderes Hotel in Hamburg kann: eine Nacht an Bord eines echten Stücks Seefahrtsgeschichte, mit nur sieben Kabinen und entsprechend persönlichem Service. Wer hier übernachtet, bucht kein Zimmer, sondern eine Kabine, und wer Glück hat, sogar die ehemalige Kapitänskajüte. Die Lage direkt neben der Elbphilharmonie und der Blick auf den Hafen machen aus jeder Übernachtung ein kleines Ereignis, das sich kein Gast so schnell vergisst, ganz gleich ob er wegen des Jazz oder der Geschichte des Schiffes kommt, und über siebenhundert Bewertungen bestätigen diesen Eindruck immer wieder aufs Neue, Saison für Saison.
Der City Sporthafen liegt mitten im Herzen der Stadt, zwischen Speicherstadt und HafenCity, nur wenige Schritte von der Elbphilharmonie und ihrer Plaza entfernt. Wer abends die Treppe zur Plaza hinaufsteigt oder einfach am Kai entlangspaziert, hat den Hafen, die Lichter der Stadt und das Feuerschiff selbst als Postkartenmotiv im Blick, bevor er an Bord zu seiner Kabine zurückkehrt und dem Hafen beim Einschlafen zuhören kann, eine Ruhe, die man in der Innenstadt selten findet, trotz der zentralen Lage mitten im Geschehen.
Preis: Boutique-Segment, individuell nach Kabine
Vibe: maritim, historisch, musikalisch
Zimmer: 7 Kabinen, darunter die ehemalige Kapitänskajüte
Am besten für: Jazzliebhaber, Paare, besondere Anlässe
Unser Lieblingsdetail: die Jazzbar im ehemaligen Maschinenraum
Kulinarik: Bord-Restaurant und Bar mit Hafenblick
Ausstattung: WLAN, 24-Stunden-Rezeption, Eventschiff für Feiern
Attraktionen: Elbphilharmonie, Speicherstadt, HafenCity direkt nebenan
Mit nur sieben Kabinen gehört Das Feuerschiff zu den kleinsten Hotels der Stadt, dafür zu den persönlichsten. Die ehemalige Kapitänskajüte lässt sich für besondere Anlässe buchen, alle Kabinen tragen noch sichtbare Spuren der ursprünglichen Nutzung als Leuchtfeuerschiff, von schmalen Gängen bis zu runden Bullaugen. Wer hier schläft, spürt das leichte Schaukeln des Hafenwassers und hört die Möwen schon beim Aufwachen, ein Gegenentwurf zu jedem gewöhnlichen Stadthotelzimmer und ein Erlebnis, das sich niemand nach der ersten Nacht mehr entgehen lassen möchte, selbst eingefleischte Großstadthotel-Fans nicht, wie viele Bewertungen immer wieder zeigen.
Die Jazzbar im ehemaligen Maschinenraum hat sich über die Jahre einen eigenen Ruf erarbeitet: montags finden Jamsessions zwischen alten Maschinenteilen statt, sonntags spielt eine Jazzband zum Frühschoppen. Das Schiff wird außerdem für Hochzeiten und private Veranstaltungen gebucht, ein Rahmen, den kaum ein klassisches Hotel bieten kann, mit Hafenblick statt Bankettsaal und echter Schiffsatmosphäre statt Eventdekoration, und mit einer Geschichte, die jeder Gast an Bord auf die eine oder andere Weise spürt, vom ersten Abend an.
Maritime Romantiker und Jazzliebhaber sind hier genau richtig, ebenso Paare, die eine Übernachtung mit Geschichte suchen statt eines gewöhnlichen Hotelzimmers. Wer eine Hochzeit oder Feier an einem außergewöhnlichen Ort plant, findet im Feuerschiff einen Rahmen, der lange im Gedächtnis bleibt, direkt neben einem der bekanntesten Wahrzeichen Hamburgs und mit einer Geschichte, die sich an keinem anderen Ort der Stadt wiederholen lässt, von der englischen Küste bis zum Hamburger Hafen und zurück zur Gegenwart.
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